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Nichts als erwarten

Entscheidungen von anderen erzwingen erschöpft. Bleibt nichts als erwarten.

Innen wie außen

Selbstgespräche in meinem Kopf. Das Außen stimmt mit dem Innen selten überein. Spaltgewohnheit festgestellt.

Werturteil

Nicht verdient weil ich betrogen habe. Nicht verdient weil sich jemand für mich eingesetzt hat. Nicht verdient weil mir die Ausbildung fehlt. Nicht verdient weil ich es erzwungen habe. Niemand fällt dieses Urteil außer ich.

Unschärfe

Was mache ich hier? Diese Ausbildung habe ich nicht ich gehöre nicht hierher hoffentlich merkt es niemand. Was mache ich hier? Dafür hätte ich nicht studieren brauchen ich gehöre nicht hierher ich bemerke es. Das Leben schenkt mir Perspektivwechsel auf meine eigenen Unschärfen.

Ich hebe den Blick

Größer sein als mir zugestanden wurde Atem und Ball flach halten. Augen gesenkt dann sieht man mich nicht. Ich beginne den Blick zu heben tiefer zu atmen und meinen Raum zu nehmen.

Feierstunde

Jede Jahreszeit ist neu und jede Feierstunde. Meine Rituale werden schal denn nichts ist wiederholbar. Der Fluss fließt auch wenn er stillzustehen scheint.

Susanne Dobrusskin, Besingerin

Seelenlieder Vor einiger Zeit habe ich eine Geschichte gehört: In einem afrikanischen Stamm hat jeder Mensch sein eigenes Lied. Wenn eine Frau das Gefühl hat, es möchte eine neue Seele auf die Welt kommen und sie soll diese Seele gebären, geht sie in die Wildnis. Sie setzt sich unter einen Baum und wartet so

Wegbereiter

Kindheitsnot als Angebot im Mangelfeld eine besondere Kraft zu entfalten.

Ingoranzergebnis

Aufmerksamkeit erzwingen oder sich unsichtbar machen sind lediglich zwei Seiten einer Medaille

Illusionsreich

Etwas genauso zu tun wie unsere Eltern beschert uns die Illusion der Verbundenheit.